Zahlung auf Rechnung

Im Gegensatz bei der Zahlung per Vorauskasse, wird bei der Zahlung per Rechnung erst nach dem Erhalt der Ware gezahlt. In der Regel ist dies bei dem Einkauf in einem Onlineshop möglich, wenn auch in den meisten Fällen nur bis zu einer gewissen Höchstgrenze.

Auf Rechnung zahlen

Mit dem Erhalt des Paketes liegt entweder die Rechnung bei oder aber sie kommt in einem gesonderten Umschlag separat per Post (oder aber per E-Mail). Je nachdem, welches Zahlungsziel auf der Rechnung angegeben ist, hat man nun eine gewissen Zeitraum zur Verfügung, in der man die Rechnung bezahlen muss. Dieses Zahlungsziel kann variieren und beträgt üblicherweise 14 Tage bis einen Monat. In dieser Zeit hat man die Ware bereits erhalten und kann so natürlich einen Zinsgewinn einfahren: Wenn das Konto noch nicht gedeckt ist, würde man bei der Zahlung per Vorkasse den Dispo in Anspruch nehmen, was sehr teuer werden kann. Indem man durch das Zahlungsziel der Rechnung eine gewisse Zeit zur Verfügung hat, ist dies nicht notwendig. Im Normalfall wird die Rechnung durch eine Überweisung auf das auf der Rechnung angegebene Konto des Verkäufers beglichen. Zahlungen mittels Scheck, Bargeld oder andere Äquivalente kommen selten bis gar nicht vor. Bezahlt man die Rechnung dann per Überweisung, sollte man genau darauf achten, keine Fehler in den Daten zu machen, die man auf die Überweisung schreibt. Dies schließt nicht nur Kontonummer und Bankleitzahl ein, sondern auch Rechnungsnummer und ggf. die Kundennummer, da andernfalls der Händler Schwierigkeiten haben kann, die Zahlung einem bestimmten Geschäft zuzuordnen.

Die Einschränkungen und Kosten der Zahlung per Rechnung

Für den Händler bedeutet es verständlicherweise ein Risiko, die Ware loszusenden, ohne die Bezahlung bereits erhalten zu haben. Zudem muss er die Zinskosten für die aufgeschobene Zahlung tragen. Vor diesem Hintergrund bieten die meisten Händler die Zahlung auf Rechnung nur bis zu einer bestimmten Höchstgrenze an. Üblicherweise muss die Lieferadresse und die Rechnungsadresse innerhalb Deutschlands sein. Zudem werden viele Unternehmen auf Auskunftsdienste wie die Schufa zurückgreifen. Wer also keine blanke Schufa hat, für den könnte es schwierig werden, auf Rechnung zu bestellen. Zudem werden sich die Shops oft die ihnen entstehenden Kosten (und Risiken) durch die Zahlung auf Rechnung ersetzen lassen und für diese Zahlungsmethode eine zusätzliche Gebühr erheben, wie es auch bei der Zahlung per Nachnahme der Fall ist. Darüber hinaus ergibt sich der Nachteil, dass man die Fristen genau beachten muss und somit immer eine Rechnung im Hinterkopf hat, die noch bezahlt werden muss.

Zusammenfassung

Ist gerade keine Deckung auf dem Konto, kann es vorteilhaft sein, per Rechnung zu bezahlen. Dies gilt auch dann, wenn man dem versendenden Händler nicht unbedingt traut. Durch die Zahlung per Rechnung hat man die Möglichkeit, die Ware vor dem Bezahlen noch zu prüfen. Da allerdings ohnehin meist nur die größeren Händler die Zahlung per Rechnung anbieten, ist dieses Argument relativ selten greifbar. Durch die oft zusätzlich entstehenden Kosten sollte man auf diese Zahlungsmethode verzichten, wenn es sich vermeiden lässt und der Verkäufer eine ordentliche Reputation hat – dies spart in aller Regel Geld.

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