Zahlung per Sofortüberweisung

Die Sofortüberweisung wird von verschiedenen Kreditinstituten unter unterschiedlichen Bezeichnungen angeboten. Neben dem Begriff Sofortüberweisung sind auch die Begriffe Blitzüberweisung, Blitzgiro, Swift-Überweisung oder Prio1-Überweisung (früher auch als Telegraphische Überweisung bekannt). Der Unterschied zur normalen Überweisung besteht darin, dass das Geld noch am selben Tag auf dem Konto des Empfängers ankommt und dieser über den Betrag verfügen kann. Eine solche Überweisung muss normalerweise bis 14 Uhr erteilt werden, damit sie noch gleichtätig dem Empfänger gutgeschrieben werden kann. Manche Institute bieten zusätzlich an, eine telefonische Blitzüberweisung durchzuführen, was auch noch später geschehen kann, wobei dies natürlich auch nicht unbegrenzt möglich ist. Wer sich beispielsweise um 18 Uhr entscheidet, eine Sofortüberweisung durchführen zu wollen, der wird feststellen, dass dies nicht mehr möglich ist.

Der Vorgang

Im Normalfall muss man für die Durchführung einer Sofortüberweisung bei seiner Hausbank an den Schalter gehen, die sich darum kümmern. Eine Blitzüberweisung über das Online Banking selbst durchzuführen, ist bei den meisten Instituten nicht möglich. Handelt es sich um eine Überweisung im Inland, müssen die üblichen Daten, wie Kontonummer, Name des Empfängers und dessen Bankverbindung angegeben werden. Bei Überweisungen ins Ausland sind dies die IBAN (internationale Kontonummer) sowie der BIC/SWIFT-Code der empfangenden Bank (vereinfacht ausgedrückt, ist dies so etwas, wie die internationale Bankleitzahl).

Die Kosten

Zugegebenermaßen, ganz billig ist so eine Sofortüberweisung nicht. Je nach Institut und dem Volumen des Auftrages können hier leicht mal 10 bis 20 Euro an Kosten bei herauskommen. Wer also nicht unbedingt darauf angewiesen ist, dass das Geld noch am selben Tag ankommt, sollte lieber auf die Sofortüberweisung verzichten und das Geld sparen.

Mögliche Alternativen zur Sofortüberweisung

Wie schon beschrieben, sind die Kosten für eine Sofortüberweisung recht hoch, so dass man lieber versuchen sollte, einen solchen Service der Bank nur in Notfällen zu nutzen. Natürlich gibt es auch einige Alternativen, die man unter Umständen nutzen kann. Zunächst einmal ist es möglich, bei der Empfängerbank auch eine Bareinzahlung zu Gunsten des Empfängerkontos vorzunehmen. So eine Bareinzahlung zu Gunsten Dritter ist in der Regel auch mit Gebühren verbunden. Man sollte beide Möglichkeiten preislich vergleichen und sich dann für die günstigere der beiden entscheiden. Zusätzlich kann man natürlich auch Bezahldienste wie Paypal nutzen, die im Normalfall ebenfalls taggleich die Summe gutschreiben. Paypal ist meist erheblich billiger, so dass man es, wenn der Empfänger dort ebenfalls einen Account hat und die Zahlung über Paypal akzeptiert, durchaus nehmen kann. Wohnt der Zahlungsempfänger in der Nähe, kann es unter Umständen auch billiger sein, das Geld in bar zu übergeben.

Zusammenfassung

Durch die hohen Kosten, die bei der Durchführung einer Sofortüberweisung entstehen, sollte man eine solche nur in Notfällen, bzw. wenn man keine anderen Möglichkeiten zur Verfügung hat, durchführen. Zwar kommt das Geld taggleich beim Empfänger an, doch muss man hierfür tief in die Tasche greifen und gerne einmal 10 – 20 Euro auf den Tisch legen. Wenn möglich, sollte man daher lieber frühzeitig überweisen und die normale Überweisung nutzen – oder aber, wenn es noch am selben Tag ankommen soll, auf eine der oben genannten Alternativen ausweichen.

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