Zahlung.com

In den Zeiten des Online Shoppings ist die Frage nach der Art der Bezahlung von großer Bedeutung. Je nachdem, welche Zahlungsart man wählt, kann dies unterschiedliche Kosten aber auch Lieferzeiten nach sich ziehen. Hier, auf zahlung.com, haben wir Ihnen die gebräuchlichsten und daher auch die wichtigsten Zahlungsmöglichkeiten aufgelistet. Der Fokus unserer Seite liegt klar im Bereich Online Shopping, doch angesichts der Unsicherheiten, die die Umstellung des Zahlungsverkehrs auf das europäische SEPA System nach sich zieht, haben wir auch einen Bereich, in dem wir Sie über die sich hier ergebenden Änderungen informieren.

SEPA-Zahlungen

Während bisher SEPA-Zahlungen nur ins europäische Ausland vorgenommen werden mussten, soll sich dies in Zukunft ändern. Eigentlich wäre es schon im Februar dieses Jahres so weit gewesen, doch massive Probleme bei vielen Banken, die Prozesse rechtzeitig zu implementieren, haben dazu geführt, dass der Sart um ein halbes Jahr verschoben wurde. Dennoch kann schon jetzt im inländischen Zahlungsverkehr die SEPA-Überweisung verwendet werden. Den Vorteilen stehen dabei auch Nachteile gegenüber. Zwar dauert eine Überweisung per SEPA nur noch einen Tag, bis sie dem Empfänger gutgeschrieben wird, doch dafür muss man sich eine deutlich längere Kontonummer merken: Jede SEPA-Kontonummer besteht  aus einem Länderkürzel (DE für Deutschland), einer zweistelligen Prüfziffer, der alten Bankleitzahl und dann der alten Kontonummer. Zudem wird noch die „internationale Bankleitzahl“, der BIC/SWIFT Code, benötigt.

Zahlungsarten im Onlineshop

Doch nun zu unserem eigentlichen Hauptthema, den Zahlungsmethoden, die von den meisten Online Shops angeboten werden. Natürlich hat nicht jeder Shop bzw. jeder Anbieter auch jede Zahlungsvariante im Angebot. Doch in aller Regel gibt es mehr als eine, so dass die Qual der Wahl besteht. Da jeweils Vor- und Nachteile damit verbunden sind, hier eine Kurzübersicht der bei uns vorgestellten Zahlungsmethoden.

Ganz klassisch ist die Zahlung per Nachnahme. Hier wird die Ware im Gegensatz zu den meisten anderen Verfahren nicht im Voraus bezahlt, sondern erst beim Empfang an der Haustür. Gerade dann, wenn es schnell gehen muss, kann sich dies lohnen, denn der Verkäufer kann die Ware sofort versenden, ohne auf den Zahlungseingang warten zu müssen. Beim Empfang der Ware muss man jedoch zu Hause sein und auch den Kaufpreis entrichten – häufig ist dies mit zusätzlichen Gebühren verbunden. Ebenso kann auch auf Rechnung bezahlt werden. Dies bedeutet ebenfalls, dass die Ware versandt wird, noch bevor gezahlt werden muss. In aller Regel liegt der Ware dann eine Rechnung bei, die bis zu einem gewissen Zeitpunkt beglichen werden muss.

Demgegenüber steht die Zahlung per Vorkasse. Wie es schon ersichtlich ist, wird hierbei die Ware noch vor dem Versand bezahlt, so dass der Verkäufer den Geldeingang abwartet und erst dann die Ware versendet. Dies kann auf unterschiedlichem Wege geschehen, sei es als Zahlung per Überweisung, Zahlung per Kreditkarte oder aber durch Online Verfahren wie beispielsweise Paypal. In diesem Fall werden oftmals kaum zusätzliche Gebühren erhoben, denn der Verkäufer geht hierbei kein Risiko ein: Das Geld ist da, bevor er auf eigenes Risiko die Ware losschickt. Welche Kosten hierbei im Einzelfall auftreten, kann sich unterscheiden, denn sowohl Kreditkartenunternehmen als auch Paypal stellen dem Zahlungsempfänger üblicherweise Gebühren in Rechnung. Diese können durchaus auf den Käufer umgelegt werden, wobei dies nicht zwingend der Fall sein muss. In jedem Falle empfiehlt es sich hierbei, genau zu schauen, welche eventuellen zusätzlichen Kosten mit den unterschiedlichen Zahlungsmethoden verbunden sind – das spart Geld und dazu noch Nerven.

Zwei weitere Zahlungsmethoden stellen wir Ihnen hier noch vor, einerseits die Zahlung per Lastschrift, andererseits die Zahlung per Scheck. Im Gegensatz zu praktisch allen anderen Methoden wird beim Lastschrifteinzug der Zahlungsempfänger tätig. Der Käufer gibt dem Verkäufer eine Einzugsermächtigung für das Girokonto und die notwendigen Kontodaten. Daraufhin wird der Verkäufer seine Bank anweisen, den Betrag einzuziehen. Der Käufer muss nichts tun, denn das Verfahren läuft vollautomatisch. Das Risiko besteht in diesem Falle darin, dass genügend Deckung auf dem Konto sein muss, dass die Belastung ausgeführt werden kann und es nicht zu einem Storno kommt – das könnte sonst unter Umständen teuer werden. Auch sollte darauf geachtet werden, nur seriösen Unternehmen die Kontodaten zur Verfügung zu stellen, um missbräuchliche Verwendung zu vermeiden. In der Praxis in Deutschland kaum noch relevant hingegen ist die Zahlung per Scheck. Privatpersonen werden heute kaum noch per Scheck bezahlen, schon gar nicht im Inland. Zwar kann es noch vorkommen, dass man von einer Versicherung einen Scheck erhält, doch gerät dies zunehmend außer Mode.

Auf den einzelnen Unterseiten finden Sie nähere Informationen zu den hier in aller Kürze aufgezählten Zahlungsmethoden. Sollten Sie Fragen haben oder Anregungen geben möchten, dann zögern Sie nicht, uns eine E-Mail zu schreiben. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen und hoffen, dass Sie hier alle benötigten Informationen finden, um sicher und effizient Ihre Zahlungsabwicklung vornehmen zu können.

Ihr zahlung.com-Team